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Ages! Forum Allgemeines zu Ages! Media-Files mit relativen Pfadangaben in GEDCOM möglich?  


 

Media-Files mit relativen Pfadangaben in GEDCOM möglich?

 
 
 
Beitrag21. Jan 2013, 16:33
Warum nutzen Sie in diesem Szenario nicht die "Ages! für Unterwegs"-Funktion?
Site Admin
jcd
 
 
 

Re: Media-Files mit relativen Pfadangaben in GEDCOM möglich?

Beitrag21. Jan 2013, 18:59
Werde ich wohl tun (müssen), bin dann aber immer von Ages! abhängig...
Danke und Ok. das ist ein akzeptabler Workaround.
 
 
 

Re: Media-Files mit relativen Pfadangaben in GEDCOM möglich?

Beitrag28. Feb 2013, 03:12
In der guten alten cmd-shell kann man einen Laufwerksbuchstaben mit SUBST auf einen bestimmten Pfad definieren. Also z.B.
SUBST G: \username\stammbaum
Das kann man dann auf anderen Systemen unterschiedlich mapppen.
Damit ist aber das Problem auf Linux/Macintosh ( / statt \ ) nicht lösbar.
CJG
 
 
 

Re: Media-Files mit relativen Pfadangaben in GEDCOM möglich?

Beitrag1. Mär 2013, 20:38
CJG hat geschrieben:In der guten alten cmd-shell kann man einen Laufwerksbuchstaben mit SUBST auf einen bestimmten Pfad definieren. Also z.B. SUBST G: \username\stammbaum
Das kann man dann auf anderen Systemen unterschiedlich mapppen.
Danke für den Hinweis und die Anteilnahme. Man müsste sich bei den absoluten Pfaden, die im GED-File stehen, dann aber auf einen Laufwerksbuchstaben festlegen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie das immer universell klappt. Beispiel:
Ich müsste zu Hause mein Datenverzeichnis auf X: mappen, damit es anderswo auch klappt (sofern der gewählte Laufwerksbuchstabe dort frei ist)...
Auf den Systemen, auf denen ich arbeite sind in der Regel etliche Buchstaben belegt. Mit Subst bin ich vertraut, aber Ziel wäre eine Lösung ohne Fummelei und großen Erklärungsbedarf.

CJG hat geschrieben:Damit ist aber das Problem auf Linux/Macintosh ( / statt \ ) nicht lösbar.
Ja, genau daher sollte die Anwendung den OS-spezifischen Datenzugriff regeln (Kapselung) und nicht das GED-File OS-spezisch sein. Das ist es aber nach der halbgaren Spezifikation, an die man sich nun um jeden Preis halten muss. Wirklich? Ich meine nein.

Die Generationen an Betriebssystemem kommen und gehen, eine allgemeinere Syntax muss nicht neu erfunden werden, murkeln wir so weiter?

Mal ganz ehrlich, ich habe lange überlegt, ob ich auf diesen Post noch antworte. Die Fakten aus meiner Sicht:
- halbgare GEDCOM-Spezifikation als kleinster gemeinsamer Nenner,
- die aber sinnvolle Weiterentwicklungen im Zeitalter mobiler Datenträger verhindert
- ein Autor der das um jeden Preis verteidigt ...
- es scheint mir sinnlos, die Vorteile einer relativen Datenorganisation hier weiter aufzuzählen

Der Workaround, den ich zuvor mal erwähnte taugt in Wirklichkeit nicht soviel, wie ich dachte. Auf dem Stick werden alle Quellen, die bei mir hierarchisch und relativ zum GED-File nach Familien organisiert sind, beim Export doch wieder in ein gemeinsames Verzeichnis zusammenkopiert, die Pfade werden alle entfernt. Interessant: Hätte man in mehreren Pfaden z.B. verschiedene "Geburtsurkunde.jpg" würde in dem gemeinsamen Verzeichnis nur eine davon übrig bleiben. Da hilft es derzeit nur, selbst Hand anzulegen und mit Suchen und Ersetzen im GED-File Laufwerksbuchstaben und Pfade anzupassen.

NEIN, elegant und einfach geht anders!
 
 
 

Re: Media-Files mit relativen Pfadangaben in GEDCOM möglich?

Beitrag22. Mär 2013, 20:51
Die Wahl zwischen absoluten und relativen Pfaden in GEDCOM ist eine Wahl zwischen Pest und Cholera. Die Macher von GEDCOM haben sich für Pest entschieden, und Ages! folgt dem, weil wir meinen, dass es für die Mehrzahl der Anwender die bessere Wahl ist. Sie hätten lieber Cholera, weil die Nachteile von relativen Pfaden in Ihrem Arbeitsablauf als geringer erscheinen - das kann ich völlig nachvollziehen.

Wir haben ein paar Punkte auf der Wunschliste, wie Ages! in Zukunft etwas flexibler mit Dateipfaden umgehen kann. Damit das vielleicht auch bei Ihren Arbeitsabläufen hilft, möchte ich Sie bitten, genau diese zu schildern. Uns helfen Sie bei Designentscheidungen, wenn wir verstehen, was Sie mit der GEDCOM-Datei machen, und wobei genau die absoluten Pfade hinderlich sind.
Site Admin
jcd
 
 
 

Re: Media-Files mit relativen Pfadangaben in GEDCOM möglich?

Beitrag27. Mär 2013, 22:13
Ich versuche es dann nochmal:

Szenario 1: Gedcom wird mit Ages! erstellt, alle Medien sind in einem Unterverzeichnis, dann wird die GEDCOM wo anders verschoben damit man sie mit einem anderen Programm öffnen kann: Absolute Pfade erforderlich.

Szenario 2: Ich schicke einem Freund die GEDCOM-Datei und die Bilder.Relativ bleibt alles bei alten, absolut ist alles völlig anders und wenn er einen MAC hat, geht gar nichts.

Kompromissvorschlag (so wie es Microsoft Developerstudio auch macht)
Wenn die Medien in einem Verzeichnis darunter sind: relative Pfade, wenn die Daten wo anders sind: absolute Pfade. Wenn die relativen Pfade nicht vorhanden sind kann AGES so wie jetzt auch die relativen Pfade durch Angabe eines einzigen Masterverzeichnisses problemlos in absolute Pfade umwandeln.

Das wäre in meinen Augen weder Pest noch Cholera sondern ein für alle Zwecke einsetzbares Verhalten.
Zuletzt geändert von CJG am 11. Apr 2013, 01:15, insgesamt 1-mal geändert.
CJG
 
 
 

Re: Media-Files mit relativen Pfadangaben in GEDCOM möglich?

Beitrag1. Apr 2013, 14:57
jcd hat geschrieben:Die Wahl zwischen absoluten und relativen Pfaden in GEDCOM ist eine Wahl zwischen Pest und Cholera.
Das sehe ich ganz anders, wo ist das Problem, die Vorteile einer relativen Datenorganisation bei Systemmigrationen, Backup und Portabilität zu erkennen?

jcd hat geschrieben: Die Macher von GEDCOM haben sich für Pest entschieden, und Ages! folgt dem, weil wir meinen, dass es für die Mehrzahl der Anwender die bessere Wahl ist.
Ich kann dem beim besten Willen nichts abgewinnen und ist nicht wirklich anwenderfreundlich.

jcd hat geschrieben:Sie hätten lieber Cholera...,
Ich halte diesen Vergleich nach wie vor als unzutreffend.

jcd hat geschrieben:weil die Nachteile von relativen Pfaden in Ihrem Arbeitsablauf als geringer erscheinen - das kann ich völlig nachvollziehen.
Gut so, weiter versuche ich der Nachwelt etwas zu hinterlassen, was länger nutzbar ist, als die Zeit zwischen zwei Windows-Versionen. Viel Glück den Daten-Archäologen, wenn man dereinst versucht, meine Datenträger zu analysieren (wenn es dazu überhaupt kommt).

jcd hat geschrieben:...Damit das vielleicht auch bei Ihren Arbeitsabläufen hilft, möchte ich Sie bitten, genau diese zu schildern. Uns helfen Sie bei Designentscheidungen, wenn wir verstehen, was Sie mit der GEDCOM-Datei machen, und wobei genau die absoluten Pfade hinderlich sind.
Anforderungen:
Unter der Maßgabe, dass ich ein zukünftiges Ages!ToGo benutze:

- möchte ich einfach meine GED-Files und die hierarchisch darunter gespeicherten Quellen auf den mobilen Datenträger kopieren und benutzen können (ohne Kenntnis des Laufwerk-Buchstabens am Zielsystem)

- das GED-File sollte zu dem Zweck nicht extra modifiziert werden müssen (keine Änderungen am FILE-Tag)

- dies würde es mir gestatten, auch bei Änderungen vor Ort, das GED-File einfach zurück zu kopieren

- umständliche Merges könnten damit i.Allg. entfallen bzw. vereinfacht werden

Eine mögliche Lösung unter der Annahme, dass AgesToGo benutzt wird:

1. im File Ages.MobileSettings wird beim Erzeugen von AgesToGo eine Info gespeichert, welches der vorherige GED-Speicherort war,
z.B. SourcePath=D:\Daten\Documents\Ahnen (D:\Daten\Documents ist z.B. mein Pfad "Eigene Dateien")

2. alle Verknüpfungen auf die Multimedia-Files bleiben beim Kopieren der / des GED-Files 1:1 erhalten

3. alle Multimedia-Files, auf die Verküpfungen existieren, werden hierarchisch auf den Datenträger (Zielverzeichnis) kopiert, unter Beibehaltung der relativen Ordnerstruktur

4. AgesToGo stellt beim Öffnen des GED-Files auf dem Datenträger fest, dass es eine Diskrepanz zwischen "SourcePath" und dem Laufwerk/Path des geöffneten GED-Files gibt

5. Ages! korrigiert automatisch den Zugriffspfad auf Multimedia-Files (lesend und schreibend), dazu muss die absolute Angabe in FILE vor dem Zugriff transparent für den Anwender korrigiert werden (zwischengeschaltete gekapselte Zugriffsfunktion)

Fertig ist die Laube, sofern man den Anwendern klar macht, warum es für Backup, Portabilität und späteren Systemmigrationen wichtig ist, seine Files nicht überall hin zu verkleckern. Ich kann mir vorstellen, dass viele Anwender das bereits relativ organisieren und habe das auch nicht erfunden ;-)

Vorteile:
- GED-Files bleiben beim Transport 1:1 erhalten und sind Standard-konform
- die verlinkten Multimedia-File sind einfach sofort im Zugriff (ohne umständliche Suche / Neuzuordnung)
- die Anwender sind völlig flexibel, ihre Files zu öffnen und bemerken von der ganzen Prozedur nichts

Einzig die Mac-Anwender hätten, wenn sie könnten mit den Windows-Pfaden ohnehin ihr Problem. Aber dazu enthält der vorherige Satz zuviele Konjunktive. Weiter wäre es natürlich insgesamt besser, wenn relative Pfade im GEDCOM-Standard möglich wären, siehe zuvor "CJG".
Insgesamt ist mein Vorschlag ein Kompromiss und könnte sicher noch verfeinert werden.
 
 
 
 
 
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