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Ages! Forum Allgemeines zu Ages! Media-Files mit relativen Pfadangaben in GEDCOM möglich?  


 

Media-Files mit relativen Pfadangaben in GEDCOM möglich?

 
 
 
Beitrag30. Dez 2012, 12:16
Hallo,

ich stelle gerade fest, dass für verlinkte Medienfiles absolute Laufwerks- und Pfadangaben im GED-File verwendet werden.

Beispiel:
Code: Alles auswählen
0 @O1@ OBJE
1 FILE D:\Daten\Documents\Ahnen\Ages\Familienbild.jpg
2 FORM JPEG
2 TITL Familienbild

Wenn man das GED-File auf einem anderen PC oder vom USB-Stick öffnet, liegen die Daten auf einem anderen Laufwerk und/oder Pfad.
Dann funktioniert diese Art der Verlinkung natürlich nicht mehr. Das Format des FILE-Tags mit der absoluten Laufwerk/Pfadangabe ist leider nicht portabel.

Ages! meldet dann: Das Medium "Familienbild.jpg" konnte nicht gefunden werden. Man kann zwar danach suchen und der (die) FILE-Tag wird korrigiert.

Thema Langzeitarchivierung:
Auch wenn man in x Jahren seinen eigenen PC wechselt, ist nicht garantiert, dass alles genau so wieder eingerichtet werden kann, so Microsoft will oder nicht bzw. dass Ages! mit seinen Such- und Korrekturfunktionen verfügbar ist.

Ich sehe es daher als problematisch an, den GED-Gesamtkonstrukt mit verlinkten Bildern der Nachwelt zu erhalten. Wahrscheinlich können meine Nachkommen mit den mühsam verlinkten Media-Daten nichts mehr anfangen.

Anfrage:
Ich möchte anregen, dass Ages! auch relative Pfadangaben zusätzlich unterstützt und bei Neueingaben vorzugsweise verwendet. Oder verlangt der GEDCOM-Standard absolute Pfadangaben? Das habe ich bisher nicht ausmachen können. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die HLT in Salt Lake City solche vergänglichen Dinge wie absolute Pfadangaben spezifisch für ein ganz bestimmtes Betriebssystem im Sinn hatte.

Die relative Angabe von Files hat viele Vorteile:
- Anwender können sich die neuen Zuordnungsläufe einsparen
- der Backup der Daten wird einfacher (ein Wurzel- und n Unterverzeichnisse)
- ist betriebssystemunabhängig (Laufwerksbuchstaben sind eher ein Auslaufmodell)

Die absoluten Pfadangaben müsste man dann ggf. nur beim Export einfügen, sofern andere Genealogie-SW das erfordern.

Hintergrund:
Ich habe bisher meine Daten mit Mindmanager als Mindmap erfasst inkl. Verlinkung auf Kirchenbuchseiten-Bilder. Mindmanager verwendet die Verlinkung vorzugsweise relativ zum Datenfile, wie z.B. "./Pictures/Eintrag1.jpg" oder "../Bilder/..." (siehe Bild im Anhang).

Das ist wunderbar portabel und ich kann meine Daten inkl. Bilder/Medien einfach überall mitnehmen und öffnen. Auch der HTML-Export mit den Verlinkungen ist damit kein Problem.

Gruß Joachim
Dateianhänge
LinkRelativ.jpg
 
 
 

Re: Media-Files mit relativen Pfadangaben in GEDCOM möglich?

Beitrag30. Dez 2012, 13:20
Das war schon oft er Thema hier. Bspw hier
viewtopic.php?f=28&t=1144&p=5155&hilit=absoluter+pfad#p5155
 
 
 

Re: Media-Files mit relativen Pfadangaben in GEDCOM möglich?

Beitrag30. Dez 2012, 14:58
Danke für die schnelle Antwort mit dem Hinweis, hätte ich dort nicht vermutet.

Es wundert mich doch sehr, wie unflexibel mit dem Thema Langzeitarchivierung und Portabilität umgegangen wird. Bei der Familienforschung beschäftigen wir uns letztlich mit der Vergänglichkeit und möchten die mühsam ermittelten Daten und Quellen für die Nachwelt erhalten. Ich befürchte, dass wir mit der aktuellen Auslegung wieder schnell an den Punkt kommen, dass wir doch alles ausdrucken müssen. Irgendwie müssen wir doch über den Tag hinaus denken, wie beim PDF/A-Standard!

Wenn Ages! relative (./ und ../Pfad/...), UNC und URL bei der Verlinkung unterstützen würde, wäre das im GEDCOM-File auf jeden Fall speicherbar. Die Flexibilität mit / und \ setze ich mal voraus.

Lediglich für Exportzwecke müssten dann Konvertierungen in absolute, Linux- oder Mac-Darstellungen (Slash/Backslash) unterstützt werden. Dafür könnte man einen Auswahldialog vorsehen. Damit würden sich die Einschränkungen der Medienauswahl weitgehend umschiffen lassen. Die Grundeinstellung, ob absolut oder relativ, könnte man dem Anwender überlassen.

Und nicht zuletzt würde Ages! ein wertvolles Merkmal erhalten, dass sich auch in der Bewertung und Umsatz niederschlagen könnte. Ich jedenfalls möchte meine Daten portabel haben und bei einem Transport nicht ständig daran herumfummeln müssen! Weiter sollen meine Nachkommen mit Windows18 (dann sicher ohne Laufwerksbuchstaben) damit klar kommen können.

Herr Daub, Sie arbeiten doch sehr aktiv in GEDCOM-Gremien mit, wären die relativen Pfade unter dem Aspekt der Langzeitarchivierung und Weiterentwicklung des Standards nicht ein wichtiges Thema?

Wie ich unter http://wiki-de.genealogy.net/GEDCOM/OBJE-Tag sehe, kann man sich einfach nicht einigen. Ich persönlich hätte keine Probleme eine Weiterentwicklung im eigenen Tool zu dessem Vorteil anzuwenden, aber den kompatiblen Export anzubieten. An Realisierungsvorschlägen mangelt es doch wirklich nicht.

Im übrigen kann ich allen Anwendern nur dringend raten, die GED-Files und die Mediadaten hierarchisch abzuspeichern, um den Nachkommen einen logischen Aufbau zu hinterlassen. In der aktuellen c't (2/2013) befasst man sich gerade mit dem digitalen Nachlass bei Online-Diensten, da gehört der eigene digitale Nachlass auf der Festplatte auch dazu.
 
 
 

Re: Media-Files mit relativen Pfadangaben in GEDCOM möglich?

Beitrag31. Dez 2012, 19:41
Joachim hat geschrieben:Es wundert mich doch sehr, wie unflexibel mit dem Thema Langzeitarchivierung und Portabilität umgegangen wird.


Ages! speichert seine Daten streng im GEDCOM-Format. Wenn dabei Fehler entstanden, haben wir dies mit einem Update behoben. Das GEDCOM-Format sieht absolute Dateipfade vor - über den Grund dafür können wir Mutmaßungen anstellen, diese ändern aber ncihts and der Situation.

Für "Ages! für Unterwegs!" haben wir diese Definition etwas aufgeweicht, da sich für USB-Sticks kein Laufwerksbuchstabe sinnvoll angeben lässt.

Relative Pfade sind im Übrigen alles andere als Alleinglückseeligmachend. Mal unter der Annahme, GEDCOM ließe so etwas zu, und es wäre fest definiert, auf welches Verzeichnis die Pfade sich bezögen (nämlich auf den Standort der GEDCOM-Datei), so würde ein einfaches Umkopieren der GEDCOM-Datei von "C:\Users\ich\Documents" nach "C:\Users\ich\Documents\Ahnen" dazu führen, dass Ages! sämtliche Medien nicht mehr auffinden könnte. Stellt sich die Frage: Was wird öfter verschoben - die GEDCOM-Datei oder das Medienarchiv?

Es gibt kein Gremium, welches an einer Überarbeitung des GEDCOM 5.5.1-Standards arbeiten würde - falls doch, so ist es mir unbekannt. Die mir bekannten Gruppen arbeiten etweder an völlig anderen Szenarien, oder an dem besseren Verständnis und der saubereren Umsetzung des GEDCOM-Standards selbst. Hier weitere Details

Das eigentliche Problem der relativen oder absoluten Pfade ist ohnehin ein völlig anderes: es gibt kein standardisiertes Format, mithilfe dessen man sowohl die GEDCOM-Datei selbst, als auch die verknüpften Medien gemeinsam austauschen könnte. Die Medien müssen derzeit immer als eigene Dateien übertragen werden. Hierunter leiden dann prompt auch diverse Onlinesysteme, bei denen man schnell seine GEDCOM einspielt, dann aber stundenlang Bilder einzeln hochlädt, oder diese getrennt per FTP einspielen muss. In der Theorie wäre das mit GEDCOM 5.5 (ohne ".1") gegangen, aber eben nur in der Theorie.
Solch ein Format auf Basis von GEDCOM 5.5.1 zu definieren wäre extrem simpel - ich habe bislang jedoch in mehreren Anläufen niemanden gefunden, der daran interessiert wäre. Fast alle Bestrebungen gehen eher dahin, das Rad neuzuerfinden (BetterGEDCOM, GEDCOM X, etc), als die Ecken und Kanten der bestehenden Systeme abzuschleifen. Löbliche Ausnahme hierzu bildet die GEDCOM-L, die sich tatsächlich auf besseren Austausch per GEDCOM 5.5.1 ausgerichtet hat, jedoch an diesem Punkt bisher noch zu keinem Ergebnis kam.
Site Admin
jcd
 
 
 

Re: Media-Files mit relativen Pfadangaben in GEDCOM möglich?

Beitrag2. Jan 2013, 13:06
jcd hat geschrieben:Das GEDCOM-Format sieht absolute Dateipfade vor - über den Grund dafür können wir Mutmaßungen anstellen, diese ändern aber nichts an der Situation.
Das ist mehr als schade, da es an den Bedürfnissen der Anwender vorbeigeht, im Zeitalter der portablen Massenspeicher.

jcd hat geschrieben:... da sich für USB-Sticks kein Laufwerksbuchstabe sinnvoll angeben lässt.
Zumal die Laufwerksbuchstaben ein Relikt aus CP/M ist, sofern sich jemand erinnert. Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben, dass Microsoft auch schon mal überlegte, die Buchstaben abzuschaffen. Und wer hat schon noch Diskettenlaufwerke als A: und B: ;-)

jcd hat geschrieben:Relative Pfade sind im Übrigen alles andere als Alleinglückseeligmachend.
Könnten aber eine gute Lösung sein, wenn man mal annimmt, dass man seine GEDCOM-Datei im Wurzelverzeichnis hat und alle Quellen hierarchisch darunter oder daneben. Das klappt auf jedem System, unabhängig vom Betriebssystem.

jcd hat geschrieben:...so würde ein einfaches Umkopieren der GEDCOM-Datei von "C:\Users\ich\Documents" nach "C:\Users\ich\Documents\Ahnen" dazu führen, dass Ages! sämtliche Medien nicht mehr auffinden könnte.
Sofern man seinen Fundus so organisiert, dass nicht alles irgendwo verstreut ist, hat das immer Vorteile bei Backup, Dateisuche etc.. Das GEDCOM-File und die Quellen gehören logisch zusammen, egal wo man sie speichert. Man könnte das auch als Repository einer Versionsverwaltung organisieren.

Was ich nur gern sehen würde, dass man GEDCOM-File und Quellen beliebig kopieren/verschieben kann (Laufwerk und/oder Pfad), sofern sich die relative Struktur nicht ändert. Genau das kann ich momentan mit dem Mindmanager-File plus verlinkte Quellen beliebig tun.

jcd hat geschrieben:Stellt sich die Frage: Was wird öfter verschoben - die GEDCOM-Datei oder das Medienarchiv?
Nach einer Einschwingzeit sollte sich die Frage nicht mehr stellen. Eher öfter ändert Microsoft etwas bzw. ein neuer PC ist fällig.
Ziel: GEDCOM inkl. Quellen einfach kopieren und weiter gehts, egal ob der Anwender oder Microsoft etwas auf Laufwerk oder übergeordneter Pfadbzeichnung / dessen Lage im Filesystem geändert hat oder nicht.

jcd hat geschrieben:Es gibt kein Gremium, welches an einer Überarbeitung des GEDCOM 5.5.1-Standards arbeiten würde - falls doch, so ist es mir unbekannt....
Danke für die Infos, schade um GEDCOM 5.5.1.

jcd hat geschrieben:Das eigentliche Problem der relativen oder absoluten Pfade ist ohnehin ein völlig anderes: es gibt kein standardisiertes Format, mithilfe dessen man sowohl die GEDCOM-Datei selbst, als auch die verknüpften Medien gemeinsam austauschen könnte.
Wenn man das ganze relativ organisiert, gibt es bei HTML genug Möglichkeiten, die man adaptieren könnte, z.B. href="LinkedDocuments/N_1812-1826...".

jcd hat geschrieben:...Solch ein Format auf Basis von GEDCOM 5.5.1 zu definieren wäre extrem simpel - ich habe bislang jedoch in mehreren Anläufen niemanden gefunden, der daran interessiert wäre.
Extrem verwunderlich...

jcd hat geschrieben:... das Rad neuzuerfinden (BetterGEDCOM, GEDCOM X, etc), als die Ecken und Kanten der bestehenden Systeme abzuschleifen.
Als Ingenieur denke ich da wesentlich pragmatischer. Klar erfinde ich lieber was neues, aber was spräche dagegen den Leuten den Umgang mit dem bestehenden Format und dessen Langzeiterhaltung zu vereinfachen?

jcd hat geschrieben:Löbliche Ausnahme hierzu bildet die GEDCOM-L, ... noch zu keinem Ergebnis kam.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann definieren sie noch heute...
 
 
 

Re: Media-Files mit relativen Pfadangaben in GEDCOM möglich?

Beitrag2. Jan 2013, 15:31
Ich würde die Option relative Pfade in der Gedcom zu speichern auch befürworten. Aber das hab ich an anderer Stelle eh schon kundgetan.

Gruß
Thomas
 
 
 

Re: Media-Files mit relativen Pfadangaben in GEDCOM möglich?

Beitrag4. Jan 2013, 15:35
Joachim hat geschrieben:Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben, dass Microsoft auch schon mal überlegte, die Buchstaben abzuschaffen.


Das war nicht nur eine Überlegung, siehe "\\?\Volume{4c1b02c1-d990-11dc-99ae-806e6f6e6963}\" ...

Joachim hat geschrieben:Sofern man seinen Fundus so organisiert [...]


Wie der Anwender seine Daten organisiert kann und will Ages! nicht vorschreiben.

Joachim hat geschrieben:Was ich nur gern sehen würde, dass man GEDCOM-File und Quellen beliebig kopieren/verschieben kann (Laufwerk und/oder Pfad), sofern sich die relative Struktur nicht ändert. Genau das kann ich momentan mit dem Mindmanager-File plus verlinkte Quellen beliebig tun.


Dafür stehen die Sterne schlecht. Mindmanager kann so etwas machen - sie haben die Hoheit über ihr Dateiformat. Ages! hält sich möglichst strikt an GEDCOM, dieses zu "verbiegen" hätte Auswirkungen auf andere Funktionen, über die sich Mindmanager wenig gedanken machen muss.

Die Frage lässt sich schlussendlich auf eine Basis zurückführen: Stelle ich die Interoperabilität mit anderen Anwendungen in den Vordergrund, oder die Portabilität auf unterschiedlichen Geräten. Eine "sowohl-als-auch" Antwort gibt es hierfür derzeit nicht.
Site Admin
jcd
 
 
 

Re: Media-Files mit relativen Pfadangaben in GEDCOM möglich?

Beitrag4. Jan 2013, 16:27
jcd hat geschrieben:Das war nicht nur eine Überlegung, siehe "\\?\Volume{4c1b02c1-d990-11dc-99ae-806e6f6e6963}\" ...
schon daher wäre es erstrebenswert sich von proprietären Pfad/Laufwerksbezeichnern zu lösen und dem eigenen Tool mehr Unabhängigkeit / Langzeitstabilität zu gönnen.

jcd hat geschrieben:Wie der Anwender seine Daten organisiert kann und will Ages! nicht vorschreiben.
Sollen Sie auch nicht, aber was spricht denn dagegen dem Anwender zu sagen, wie es besser geht. Wer seine Daten hierarchisch organisiert, könnte dann eben relative Pfade benutzen.

jcd hat geschrieben:Dafür stehen die Sterne schlecht. Mindmanager kann so etwas machen - sie haben die Hoheit über ihr Dateiformat. Ages! hält sich möglichst strikt an GEDCOM, dieses zu "verbiegen" hätte Auswirkungen auf andere Funktionen, über die sich Mindmanager wenig gedanken machen muss.
Das sollte man mal unabhängig von Mindmanager betrachten, Sie verteilen die Ages-Quellen ja auch nicht "überall" hin.

Sie haben die Design-Entscheidung getroffen, GEDCOM als Datenbank zu benutzen und haben damit Vor- als auch Nachteile im Boot. Über eigene Tags könnte man da schon was machen, ja, auch wenn das u.U. nicht portabel ist. Andererseits dreht sich die Welt weiter... Weiter kann mit meinen absoluten Pfadangaben außerhalb ohnehin niemand was anfangen, wenn ich ihm nicht die Quellen gebe und diese genau dort deponiert werden.
Warum sollte man auf diesem GEDCOM-Spezifikationsfehler denn auf ewig bestehen?

jcd hat geschrieben:Die Frage lässt sich schlussendlich auf eine Basis zurückführen: Stelle ich die Interoperabilität mit anderen Anwendungen in den Vordergrund, oder die Portabilität auf unterschiedlichen Geräten. Eine "sowohl-als-auch" Antwort gibt es hierfür derzeit nicht.

Man könnte dem Anwender die Wahl geben, was ihm wichtiger ist bzw. eine Konvertierung zwischen absoluter und relativer Darstellung anbieten., je nachdem was gerade Anforderung ist. Will ich portabel mit meinen eigenen Daten sein (ist mir gerade wichtiger) oder will ich mit anderen Anwendungen die Daten bearbeiten. Ja das ist in der Tat nicht einheitlich zu beantworten.

Weiter kommt ja noch die Frage, was MyHeritage und Konsorten mit meinen absoluten Pfaden anstellen können (erstmal nichts), aber das Thema hatten wir ja schon. Aus solchen Exporten müsste man demnach die Quellen heraushalten.

Es wäre schön, wenn die Portabilität besser berücksichtigt würde.

Gruß Joachim
 
 
 

Re: Media-Files mit relativen Pfadangaben in GEDCOM möglich?

Beitrag4. Jan 2013, 17:36
Diese Diskussion ließe sich beinahe endlos weiterführen. Würde sich Ages! anders verhalten gäbe es hier mit ziemlicher Sicherheit die gleiche Diskussion mit veränderten vorzeichen.

Eine Wahlmöglichkeit für den Anwender halte ich für die schlechteste aller Lösungen. Statt eines "best-of-both-worlds" erhielte man ein "worst-of-all" Ergebnis, allein schon weil sich das Verhalten von Ages! nur noch mit "kommt darauf an..." beschreiben ließe.

Letztendlich kann dem Anwender das innenleben eines Dateiformates jedoch relativ egal sein - er hat ein Anwendungsszenario, welches seine Programme erfüllen sollen. Was dann programmintern passiert ist eher zweitrangig.

Daher würde ich diese Diskussion eher in eine andere Richtung lenken wollen: Wie genau sieht Ihr Anwendungsszenario aus? Auf welchen Geräten und mit welchen Programmen bearbeiten Sie Ihre Ahnenforschungsdaten?
Site Admin
jcd
 
 
 

Re: Media-Files mit relativen Pfadangaben in GEDCOM möglich?

Beitrag6. Jan 2013, 19:00
jcd hat geschrieben:Diese Diskussion ließe sich beinahe endlos weiterführen. Würde sich Ages! anders verhalten gäbe es hier mit ziemlicher Sicherheit die gleiche Diskussion mit veränderten vorzeichen...
ich denke mal, dass der Status Quo ist, dass GEDCOM 5.5.1 so festgelegt ist, dass man der lieben Kompatibiltät willen alles so lässt wie gehabt. Man muss dann mit bestimmten Nachteilen eben leben.

jcd hat geschrieben:Eine Wahlmöglichkeit für den Anwender halte ich für die schlechteste aller Lösungen. Statt eines "best-of-both-worlds" erhielte man ein "worst-of-all" Ergebnis, allein schon weil sich das Verhalten von Ages! nur noch mit "kommt darauf an..." beschreiben ließe.
Das mag ein Argument sein...

jcd hat geschrieben:Letztendlich kann dem Anwender das innenleben eines Dateiformates jedoch relativ egal sein - er hat ein Anwendungsszenario, welches seine Programme erfüllen sollen. Was dann programmintern passiert ist eher zweitrangig.
100%, so lange man seinen Fundus inkl. der Quellen nicht portabel haben will. Portabel heisst für mich, dass ich es auf einem anderen PC mit Ages! oder einer anderen Genealogie-SW alternativ zugreifen will. Sofern der andere PC nicht genau die gleiche Pfadstruktur hat, wird es bei den Verlinkungen Probleme geben.

jcd hat geschrieben:Daher würde ich diese Diskussion eher in eine andere Richtung lenken wollen: Wie genau sieht Ihr Anwendungsszenario aus? Auf welchen Geräten und mit welchen Programmen bearbeiten Sie Ihre Ahnenforschungsdaten?

Habe das z.B. mit meinem alten Notebook (XP), mit dem ich manchmal losziehe und Win7 zu Hause. Der Notebook ist eine Multi-Boot-Konfiguration, wo auf E: Win-XP installiert ist. Wahrscheinlich müßte ich das neu aufsetzen und die Pfade harmonisieren. Weiter greife ich manchmal auch mit anderen Programmen auf die Daten zu.

Im Prinzip wüsste ich mir selbst zu helfen, selbst auf Low-Level-GEDCOM, ist halt nur fummelig. Insgesamt ist die Situation halt ungewohnt, wenn man vorher eine Anwendung hatte, die alles relativ akzeptiert hat.

Bzgl. der Datenverwaltung ist GEDCOM 5.5.1 leider nicht auf dem Stand der Zeit, aber wem sage ich das. Zukünftige Formate gehen da wahrscheinlich anders ran.
 
 
 
 
 
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