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Ages! Forum GEDCOM Im- und Export Export in GEDBAS  


 

Export in GEDBAS

 
 
 
Beitrag9. Nov 2008, 19:35
Ich benutze AGES 1.5 und habe festgestellt, dass bei der Suche mit Vornamen und Familienname in GEDBAS Personen nicht angezeigt werden.

Grund:
In AGES kann ich den Rufnamen unterstreichen, in der .ged - Datei wird diese Unterstreichung mit einem Unterstrich (_vorname_) geschrieben und der Vorname natürlich auch so mit Unterstich in GEDBAS übernommen. Folge: Bei der Suche finde ich nur "_vorname_", aber nicht "vorname" in der üblichen Schreibweise.

Lösung:
Vor dem Hochladen der Datei kopiere ich sie, öffne die Kopie mit dem Editor oder WORD und lösche mit "Strg+H" alle Unterstriche. Dabei wird zwar auch die _UID verändert, das stört aber nicht, weil diese Nr. bei GEDBAS nicht relevant ist.
 
 
 

Re: Export in GEDBAS

Beitrag11. Nov 2008, 13:21
Mein Wunsch wäre es, dass unter 'Namensvarianten' ein weiteres Feld 'Rufname' angelegt wird.

Ich habe einige Personen, deren Rufname mit der Untersteichungsmethode nicht erfasst werden kann, da er von den Taufnamen abweicht. (Beispiel: Taufname 'Anna Maria', Rufname 'Marianne'). Bisher missbrauche ich dafür das Feld 'genannt', dass aber doch eigentlich für Kose- und Spitznamen gedacht ist.
 
 
 

Re: Export in GEDBAS

Beitrag11. Nov 2008, 14:21
Der Rufname ist immer Teil des standesamtlich verzeichneten Vornamens. In der Regel ist der erste Vorname auch gleichzeitig der Rufname. Eine spezielle Kennzeichnung ist nur dann von Nöten, wenn der Rufname als zweiter oder weiterer Vorname eingetragen ist.


In dem unüblichen Fall, dass der Taufname vom standesamtlichen Namen abweicht, würde ich persönlich den standesamtlichen Namen in die Namensfelder schreiben, und den abweichenden Taufnamen unter "weitere Namen".

Beispiel:
Anna Marianne im Feld Vorname(n)
Anna Maria als weiteren Namen, wie er bei der Taufe im Kirchenbuch verzeichnet wurde.

Im Bezug auf die Zeit vor standesamtlichen Aufzeichnungen ist es zumeist sinnvoll, den Taufnamen im Feld Vorname(n) zu speichern. Ein davon abweichender "Rufname" ist tatsächlich kein Rufname im eigentlichen Sinne, sondern ein Kosename.
Site Admin
jcd
 
 
 

Re: Export in GEDBAS

Beitrag14. Nov 2008, 17:26
Zunächst möchte ich sagen, dass die Darstellung des Rufnamens in AGES! durch Unterstreichung für die Grafik gut gelöst ist.

jcd hat geschrieben:In der Regel ist der erste Vorname auch gleichzeitig der Rufname. Eine spezielle Kennzeichnung ist nur dann von Nöten, wenn der Rufname als zweiter oder weiterer Vorname eingetragen ist.


Diese Aussage ist eine Verallgemeinerung, die so nicht stimmen kann. In der Gegend meiner Vorfahren war z.B. der letzte Vornane der Rufname. Auch wurden manchmal zwei Rufnahmen (Doppelname) verwendet, damit man die vielen "Johann Heinrich Friedrich" unterscheiden konnte ;-). Es kommen also viele Möglichkeiten vor. Manchmal ist auch kein Rufname bekannt, wenn man z.B. nur den Taufeintrag hat. Ist der Rufname bekannt, "unterstreiche" ich ihn. Abweichende Formen oder Kosenamen registriere ich unter "Namensvariante". Ist also keiner der angegeben Vornamen unterstrichen, ist mir auch der eigentliche Rufnahme nicht bekannt.


Um aber auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen:
waremoe hat geschrieben:Ich benutze AGES 1.5 und habe festgestellt, dass bei der Suche mit Vornamen und Familienname in GEDBAS Personen nicht angezeigt werden.


Beim Einlesen der GEDCOM in anderen Programmen, z.B. Ahnenblatt oder PAF, tritt dieses Problem nicht auf. Gibt es einen Tipp, wie die Datei in GEDBAS richtig importiert werden muss (anderen Code einstellen usw.)?
 
 
 

Re: Export in GEDBAS

Beitrag18. Nov 2008, 01:10
Natürlich ist das eine Verallgemeinerung, weshalb ich auch "In der Regel" schrieb :)
Mir ging es hauptsächlich darum, dass häufig Kosenamen für Rufnamen gehalten werden, weil man eine Person bei ihrem Kosenamen "ruft"/anspricht - das mag dem umgangssprachlichen Gebrauch des Begriffes "Rufname" entsprechen, ist aber fachlich nicht korrekt.

Die Kennzeichnung des Rufnamens ist eine deutsche Eigenart, einen "Hauptvornamen" zu wählen, der nicht an erster Stelle der Vornamen steht. Andere Kulturen kennen so etwas vielfach überhaupt nicht, und verwenden die Reihenfolge der Namen für diese Kennzeichnung, so wie es in der Mehrzahl der Fälle auch heute in Deutschland gehandhabt wird. Stünde der Rufname in allen Fällen an erster Stelle, könnte man sich eine weitere Kennzeichnung sparen.

Was den Import in GEDBAS betrifft kann ich leider nicht besonders viel beisteuern. Die Verwendung von Satz- und Sonderzeichen in Namensfeldern ist auch in anderen Fällen sinnvoll, weshalb es am produktivsten wäre, wenn die GEDBAS-suche dies berücksichtigte. Derweil hilft die Lösung aus dem ersten Post
waremoe hat geschrieben:Lösung:
Vor dem Hochladen der Datei kopiere ich sie, öffne die Kopie mit dem Editor oder WORD und lösche mit "Strg+H" alle Unterstriche. Dabei wird zwar auch die _UID verändert, das stört aber nicht, weil diese Nr. bei GEDBAS nicht relevant ist.
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Site Admin
jcd